Karl-May-Gesellschaft  

Der Karl-May-Gesellschaft (KMG) geht es um vorurteilsfreie, nüchterne und wissenschaftlich solide, auch im besten Wortsinne amateurhafte, also liebhaberische Beschäftigung mit May, bei der wacher kritischer Verstand Hand in Hand gehen mit Engagement für den Webersohn, der sich und uns eine eigene Welt schuf.

    Als die KMG 1969 gegründet wurde, galt May beim großen Publikum wie bei der Wissenschaft als eher harmloser Jugendautor mit einer zweifelhaften Vergangenheit. Das schiere Gewicht seiner Popularität (deutsche Gesamtauflage fast 100 Millionen) schob ihn in die Ecke der flachen Vielschreiber.

    Die KMG, heute mit etwa 1.800 Mitgliedern in mehr als 25 Ländern eine der größten deutschen literarischen Gesellschaften, hat wesentlichen Anteil an der eigentlichen Entdeckung Mays.

    Sie versteht sich als Sammelpunkt der Forschung, aber ebenso als Vereinigung all derer, die von Karl May fasziniert sind und mehr über ihn erfahren wollen, ohne selbst forschend tätig zu werden.

    Die KMG hat in den ersten Jahrzehnten ihres Bestehens ein umfangreiches Reprintprogramm entwickelt und zugleich ein vielfältiges Forum geschaffen für Veröffentlichungen über die unterschiedlichsten Aspekte Karl Mays von seiner Biografie bis hin zu Werkinterpretation.

zur Homepage der Karl-May-Gesellschaft