Freitag, 18.10.2013 - Montag, 06.01.2014 – "Auf den Spuren der Irokesen", Berlin
(bekannt gemacht am 15.09.2013)

Veranstalter-Informationen: Nur wenige der in die Hunderte zählenden indigenen Völker Nordamerikas beschäftigten die europäische Vorstellung in dem Ausmaß, wie es die Irokesen taten. Diese Faszination gründet sich vor allem auf die herausragende Rolle, die die fünf (später sechs) irokesischen Nationen im kolonialen Nordamerika des 17. und 18. Jahrhunderts spielten. Im Verband einer schlagkräftigen Stammesliga galten sie als gefürchtete Krieger und geschickte Diplomaten — ein Ruf, der seinen Niederschlag nicht zuletzt auch in der Romanliteratur fand. Das europäische Interesse an den Irokesen ging aber schon immer weit über die Beschäftigung mit ihren poli­tischen und militärischen Leistungen hinaus. Die intellektuelle Auseinander­setzung mit der irokesischen Kultur prägte nicht nur die Geschichte der Ethnologie, sondern inspirierte auch die Friedens- und Frauenbewegung und hinterließ nachhaltige Spuren in der Populärkultur.


Eine Ausstellung der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepu­blik Deutschland, Bonn

Bundeskunsthalle
Martin-Gropius-Bau
Niederkirchnerstraße 7 | Ecke Stresemannstraße 110
10963 Berlin (Kreuzberg)

18. Oktober 2013 bis 6. Januar 2014

 

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